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Bibliothek

Die Bibliothek der Palau-Stiftung beherbergt die dokumentarischen und bibliografischen Bestände von Josep Palau i Fabre. Besonders hervorzuheben ist die außergewöhnliche Picasso-Bibliothek mit Hunderten von Büchern und einem umfangreichen Bestand an Dokumenten über Picasso. In der Tat bildet das Picasso-Archiv zusammen mit der Bibliothek den materiellen Ausdruck und das Ergebnis der langjährigen Arbeit des Stiftungsgründers; die akribische Sammlung und Zusammenstellung von Büchern, Katalogen, Fotografien und Dokumenten aller Art war die Grundlage der bibliografischen Bestände über Picasso.

Wir möchten daran erinnern, dass Palau i Fabre möglicherweise der weltweit größte Experte für das Werk Picassos ist – zweifellos hat kein Autor mehr Arbeiten über den Maler und sein Umfeld veröffentlicht.

Mehr als zwanzig Bücher und unzählige Artikel und Vorträge im Laufe von sechzig Jahren belegen seinen Rang als Autorität in diesem Themenbereich. Dies gilt in noch stärkerem Maße, wenn wir hinzufügen und bedenken, dass sich die Studien über das Werk Picassos nicht im rein essayistischen Werk erschöpfen, sondern auch Dichtung und Theater umfassen.

Das Dokumentationszentrum der Palau-Stiftung richtet sich vornehmlich an die Picasso-Experten in aller Welt. Hierbei versteht es sich als eine Art Picasso-Beobachtungsstelle, die alle Veranstaltungen genau verfolgt, die in Spanien und international über Picasso abgehalten werden, seien es Ausstellungen, Vorträge, Dokumentarfilme usw. Mit anderen Worten: das Zentrum setzt genau die Arbeit fort, die Palau i Fabre über lange Jahre ausgeführt hat.

Neben dem Picasso-Archiv verfügt die Bibliothek der Palau-Stiftung über eine Reihe von Büchern, Sammlungen, Zeitschriften etc., die Palau i Fabre im Laufe seines Lebens gesammelt hat. Hier ist der umfangreiche Bestand an katalanischer Literatur hervorzuheben (Sammlungen wie die Popular Barcelona, La Rosa dels Vents, Quaderns Literaris, A Tot Vent, Selecta usw.), aber auch die Sammlung in den Sparten französische Literatur, Philosophie und Theater. Man findet ebenfalls eine umfassende Auswahl an Veröffentlichungen über Kunst und Literatur (Revista de Catalunya, Les Lettres Nouvelles, L’Oeil, Opus International etc.).

Andererseits ist auch die Hinterlassenschaft von Palau i Oller durch eine große Anzahl von Zeitschriften über Mode und Dekoration, von Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts bis in die dreißiger Jahre (Pèl i Ploma, D’Ací i d’Allà, Innen-Dekoration, Art & Decoration etc.) vertreten, sowie die Zeitschrift El Papitu, deren Mitarbeiter er war.

Wenn Sie mit den Beständen der Stiftung arbeiten möchten, setzen Sie sich mit der Bibliothek in Verbindung und melden Sie Ihren Besuch an.


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